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Elke Többens-Gerski

Elke Többens-Gerski

Donnerstag, 20 September 2018 14:34

Schwarzwaldurlaub mit Hund

Blick ber die BaarBlick auf Feriendorf seitlich2Das würde bestimmt auch anderen Hundebesitzern gefallen, dachte ich oft während unseres Urlaubs im Schwarzwald. So einfach ist es ja gar nicht, Ferienhäuser zu finden, in denen nicht nur Mensch sondern auch Hund willkommen ist. Mit mehreren Hunden wird es erst recht schwierig.

Das Feriendorf, in dem wir jetzt schon zum zweiten Mal ein Häuschen gemietet hatten, nimmt in mehreren Häusern 1-2 Hunde auf und in wenigstens zwei Häusern (die von den Besitzern selbst verwaltet werden und unten aufgeführt sind) auch mehr.

Das Feriendorf ist in Öfingen und liegt an einem Hang oberhalb des Dorfes Öfingen. Im Feriendorf sind die Hunde an der Leine zu Blick durchs Feriendorf2führen, aber von praktisch jeder Stelle aus ist man in 3 Minuten aus dem Dorf heraus und findet wundervolle Spazierwege mit dem Hund, auf denen er auch frei laufen kann (natürlich, wie überall, nur wenn er zuverlässig abrufbar ist).

Am Eingang des Feriendorfes liegt das „Öfinger Landhaus“, ein griechisches Restaurant mit gutem und reichlichem Essen zu angemessenen Preisen. Der Besitzer und seine Familie sind total herzlich. Allerdings ist das Landhaus in der Nebensaison nicht unbedingt jeden Tag geöffnet. Jetzt im September haben wir dort nach anstrengenden Tagestouren auch abends gerne noch ein Bierchen genossen – wir brauchten ja keine Auto fahren – und Hunde sind dort auch gerne gesehen.

Im Feriendorf befindet sich ebenfalls ein Kiosk, für die Brötchen am Morgen…Bine auf Bank

Wer die regionale Küche kennen lernen möchte, sollte die Oberbaldinger Gaststätte „Sonne-Post“ besuchen. Hier werden Nudeln noch selbst gemacht und das Brot frisch gebacken, jeder Salat hat sein eigenes, selbst zubereitetes, Dressing und natürlich ist alles selbst gekocht. Ingrid Lorenz („Schnitzel-Ingrid“ genannt) und ihre Familie führen die Gaststätte. Hier ein Zeitungsbericht https://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.bad-duerrheim-seit-85-jahren-familienbetrieb.17966648-4b0b-48e3-971c-3ea6d4a3232c.html in dem sich auch eine gute Beschreibung befindet, wo die Gaststätte genau zu finden ist. Übrigens ist an dieser Kreuzung gegenüber der „Sonne-Post“ ein Bio-Hof mit Gemüse etc.

Gasthaus Sonne Post

Dort soll ein Hofladen entstehen, derzeit findet man einen Kühlschrank, aus dem man Ware entnehmen kann. Hier holt auch Gastwirtin Ingrid die frischen Zutaten für die in der „Sonne-Post“ angebotenen Speisen.

Ein Hinweis für alle, die nicht aus Süddeutschland kommen: Der Kartoffelsalat wird hier nicht mit Mayonnaise gemacht, sondern mit Essig, Öl und Brühe. Ich liebe ihn so, denn meine Mutter kam aus Frankfurt am Main und bereitete ihn ebenso zu. Wer das nicht kennt ist vielleicht enttäuscht, aber probieren kann sich lohnen.

BodenseeDa mein Mann aus Schwenningen stammt, das liegt etwa 17 km von Öfingen entfernt, kennen wir uns in dieser Gegend gut aus. Wenn wir dort sind, geht mindestens ein Abstecher nach Bodman am Bodensee.ab in den Bodensee

Früher sind wir von dort aus zur Marienschlucht gewandert und mit dem Schiff zurück gefahren. Leider ist die Marienschlucht mittlerweile gesperrt. Dort ist ein großer Teil des Felsens abgerutscht. Einen ganzen Teil der Strecke kann man aber trotzdem noch laufen. Der Weg liegt teilweise hoch und geht an den Obstplantagen vorbei mit herrlichem Blick über den Bodensee, aber an einigen Stellen kann man herunter direkt an den See. Bine hat dort gebadet. Das Wasser ist wunderbar klar und sauber. Wir haben unsere Tour am Strand entlang fortgesetzt und sind später an ein einer gut begehbaren Stelle wieder zum Weg hoch gestiegen.
BodenseespaziergangWer es versuchen möchte, fährt in Bodman in die Straße „Im Gries“. Von dort aus, gibt es Hinweisschilder zur Marienschlucht, natürlich mit dem Vermerk, dass diese gesperrt ist, aber die Richtung stimmt.

Wir haben unsere Tour am Strand entlang fortgesetzt und sind später an ein einer gut begehbaren Stelle wieder zum Weg hoch gestiegen. Wer es versuchen möchte, fährt in Bodman in die Straße „Im Gries“. Von dort aus, gibt es Hinweisschilder zur Marienschlucht, natürlich mit dem Vermerk, dass diese gesperrt ist, aber die Richtung stimmt.

Hafen Bodman2An einem anderen Tag haben wir vom Hafen in Bodman aus einen Ausflug mit dem Schiff nach Überlingen unternommen. Das Schiff legt dabei erst in Ludwigshafen und Sipplingen an. Wie bei allen unseren Aktivitäten war Bine dabei und auf den Schiffen ist man ebenfalls hundefreundlich. Wir haben die Fahrt über den See genossen und hatten dann drei Stunden aufenthalt, um uns Überlingen anzusehen, bevor es zurück ging über den See. Natürlich sind wir auch zum Mittagessen dort eingekehrt. Das „Gasthaus zur Krone“ ist sehr zu empfehlen. Freundliche und superschnelle Bedienung und gutes Essen.BrunnenUeberlingen

 Gasthaus zur KroneFür den Ausflug mit dem Schiff, fährt man über die „Espasinger Straße“ kommend in die Kaiserpfalzstraße und dann gleich in die Straße „Breite“ und parkt dort (überall anders sind die Parkmöglichkeiten auf drei Stunden begrenzt und die werden bei solch einem Ausflug natürlich überschritten). Bis zum Anleger sind es etwa 1,25 km über die Kaiserpfalzstraße, die dann zur Seestraße wird; dort befindet sich der Schiffsanleger. Bezahlt wird auf dem Schiff.

Natürlich kann man auch eine Wanderung um den See herum machen, z. B. von Sipplingen nach Überlingen und fährt dann mit dem Schiff zurück oder umgekehrt. Die Fahrpläne der Schiffe finden sich im BlumenmeerInternet.

Weitere Ausflugziele wären Villingen oder Schwenningen, Bad Dürrheim oder Rottweil und natürlich alle berlingen2Orte rund um den Bodensee und die Bodenseeinsel Mainau.

 

 

SchwenningerMoosWir machen immer gerne einen Spaziergang durchs Schwenninger Moos, aber davon abgesehen gibt es jede Menge Touren, die durch diese wunderschöne Landschaft führen.

 

 

Kirche berlingen

Unter www.schwarzwald-tourismus.info gibt es die Broschüre „3Welten-Wandern“ „Schwarzwald – Rheinfall – Bodensee“ mit etlichen Wanderrouten-Vorschlägen von leicht bis schwer. Alle sind mit Karten, km-Angaben und Gastro-Tipps versehen. Außerdem wird das Höhenprofil der jeweiligen Strecke angezeigt – nicht ganz unwichtig, wenn jemand wie wir Flachländer, dort wandern möchte. Die Broschüre kann kostenlos bestellt oder heruntergeladen werden.

Wer nun Lust bekommen hat, diesen herrlichen Teil Deutschlands einmal kennen zu lernen, kann sich wegen der Unterkünfte im Feriendort an die folgenden Personen wenden. (Wir haben mit allen hier aufgeführten Empfehlungen nichts zu tun und bekommen auch keine Provisionen. Es sind einfach nur gute Tipps für Hundehalter.)

Die Familie Meiß besitzt drei Ferienhäuser. Auch mehrere Hunde sind willkommen. W-LAN, Bettwäsche, Handtücher und Küchentücher sowie Endreinigung sind kostenlos. Hunde kosten 5 € pro Nacht, ab zwei Hunden kostet es 8 €. Weitere Informationen siehe: http://www.ferienhaus.meiss-online.com/

Herr Uhlmann besitzt ebenfalls zwei Ferienhäuser. Auch mehrere Hunde sind willkommen. W-LAN, Bettwäsche, Handtücher und Küchentücher sowie Endreinigung sind kostenlos. Hunde kosten 5 € pro Nacht, ab zwei Hunden kostet es 8 €. Weitere Informationen siehe: http://www.ferienhaus-oefingen.com/

Und wenn hier alles ausgebucht ist oder Sie ein noch größeres Ferienhaus suchen, schauen Sie hier:

https://www.hptouristik.de/seiten/schwarzwald/oefingen/feriendorf/feriendorf.htm

Wir haben für nächstes Jahr schon wieder unseren Schwarzwaldurlaub gebucht und wünschen allen, die unseren Tipp einmal ausprobieren:
Schöne und erhohlsame Tage im Schwarzwald!

Donnerstag, 28 Juni 2018 08:41

Nicht-Wissen über Hunde

Wie Dackelmädchen Tinchen unsere Unkenntnis mit dem Leben bezahlte

Während meines Spaziergangs mit Bine, meiner Altdeutschen Schäferhündin, geht mir die neue Website durch den Kopf. Nun habe ich also einen Blog. Schreiben fällt mir in der Regel leicht und ich schreibe gerne, aber dieser erste Text – womit soll ich beginnen.

Mein Blick fällt auf Bine und ich denke an eine andere Schäferhündin: Alma! Wegen Alma habe ich heute eine Hundeschule. Wegen der furchtbaren Dinge, die damals geschehen sind.

Ich war Anfang 20, als Alma zu uns kam. Mein Vater hatte sich von meiner Mutter getrennt und ihr noch schnell eine Schäferhündin geschenkt, damit sie sich in dem Haus sicherer fühlt – vielleicht auch, um sein schlechtes Gewissen etwas zu beruhigen.

Meine Mutter und meine Schwester sowie Dackelhündin Tina, genannt Tinchen, wohnten in diesem Haus mit Garten und ich kam jeden Tag vor der Arbeit und brachte meine Dackelhündin Jenny. Nach der Arbeit kam ich dann wieder, machte einen Spaziergang mit den Hunden und ging anschließend mit Jenny in unsere Wohnung.

Alma wuchs also mit den beiden Dackelmädchen auf, und da ich mir schon immer einen großen Hund gewünscht hatte, kümmerte ich mich auch um ihre Ausbildung. Sie gehorchte sehr gut. Sie kam auf Ruf, ging auch ohne Leine zuverlässig mit, selbst in der Stadt konnte ich sie vor einem Geschäft ablegen, während ich einkaufte.

Tagsüber kümmerte sich meine Mutter um alle drei Hunde. Da sie aber keine begeisterte Spaziergängerin war, ging sie oft nur in den Garten oder auf das Feld neben unserem Haus und warf für die Schäferhündin Bälle, Stöcke, Spielzeug – einfach alles, was sich werfen ließ. Auf diese Weise wurde Alma zum Bällchenjunkie.

Alma gab auch im Haus keine Ruhe, wenn der Ball nicht regelmäßig geworfen wurde. Selbst abends während meine Mutter fern sah, spuckte Alma ihr immer wieder den Ball auf den Schoß, den meine Mutter dann einige Male quer durchs Wohnzimmer warf, damit für eine Weile Ruhe war.

An einem Nachmittag waren wir bei einer Nachbarin zum Kaffee eingeladen. Da diese Katzen hatte, blieben unsere Hunde daheim und meine Schwester ging zwischendurch rüber, damit die Hunde sich im Garten lösen konnten.